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THEMA: Aw: Ankündigung der Keshe Foundation

Aw: Ankündigung der Keshe Foundation 3 Jahre 8 Monate her #911

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Hallo,

ich bin gerade dabei, mir die Keshe-Geschichte anzuschauen.

Ich denke nun nicht, dass er ein Hochstapler ist sondern eher, dass es hier ine Reihe von Kommunikations- und anderweitigen Problemen gibt.

Interessant finde ich die Initiative einiger Forumsmitglieder (des KF-Forums), eine "study-group" zu etablieren. Keshe selbst unterstützt diese und es hat sich eine rege Beteiligung daraufhin entwickelt. www.keshefoundation.org/phpbb/viewtopic....f=2&t=3191&start=510

M.E. passt der ganze "Keshe-Komplex", wie er sich jetzt darstellt, nicht zu einem Betrüger. Eher zu jemandem, der nicht weiß, wie Wissenschaft und Öffentlichkeit in Europa funktionieren und der ein wenig die Übersicht darüber verlor, was er losgetreten hat.

Was Keshe anbietet ist ja unter den gegebenen Rahmenbedingungen im Westen (wissenschaftlich, politisch, ökonomisch, militärisch) unmöglich (bisher jedenfalls).

Wenn er trotzdem darauf beharrt, provoziert er ein Spiessrutenlaufen.
Claus Turtur hat ja auch schon die Erfahrung gemacht, wie die Dinge laufen, wenn man versucht eine Veröffentlichung zu unkonventionellen Forschungsgegenständen zu machen.

Dass Keshe als Scharlatan in die Ecke gestellt wird, ist schlichtes "business as usual" unter den gegebenen Rahmenbedingungen. Allein die Tatsache, dass er offenbar strategisch bedeutsames Know-How anbietet, kann - zumindest bei unserer in Wissenschaft, Politik, Medien und Militär etablierten Elite - nur Befremden und Abwehr auslösen.

Es ist in mehrererlei Hinsicht nahezu unmöglich, dass er verifiziert, was er sagt und anbietet: man überlege sich allein, wieviel Zeit ein Zulassungsverfahren für den von ihm entwickelten Reaktor in Anspruch nehmen würde - wenn es denn überhaupt eine Chance hätte.

Darüberhinaus: wenn er aus seiner Heimat einen von ihm entwickelten Plasmareaktor importieren würde, dann würde er sofort unweigerlich am Zoll scheitern und das Gerät würde konfisziert.
Die Raison des bei uns bestehenden System verlangt letztlich, dass die von ihm behaupteten Erfindungen und Konzepte nicht in den Verkehr gelangen - außer unter der Kontrolle der von ihm ermächtigten Institutionen / Konzerne. So gesehen ist sein Scheitern eigentlich vorprogrammiert.

Als Betrüger kann ich ihn nicht sehen: da würde er sich auf allzu dünnem Eis bewegen und das in einer Weise / mit einem Thema, das von Anfang an den Verdacht weckt, hier müsse etwas faul sein. Die einzig denkbare Variante eines Falschspiels läge aus meiner Sicht darin, dass hier irgendwelche Geheimdienste ihre Finger drin haben (wenn auch nicht der iranische: der würde sich da allzusehr exponieren..

Ich sehe da vor allem Unbeholfenheit, die Idee, eine bedeutsame Erfindung gemacht zu haben, die er der Welt zur Nutzung überreichen möchte. Und dabei ein paar Schäfchen für sich ins Trockene zu bringen - was ja nicht unberechtigt ist.
Wenn er ein Deposit für Bestellungen haben will, kann man das beklagen; er braucht das aber womöglich für seine Betriebsausgaben.
Meine Vermutung ist, dass er bisher nicht über vorzeigbare "Hardware" verfügt, während er sich darum bemüht, aber ggf. bei der Umsetzung auf Schwierigkeiten stößt, die auch evtl. durch die Auftragnehmer verursacht sein können, die zu hohe Forderungen an Vorkasse usw. stellen. Schwierigkeiten an diesem Punkt können auch zur Folge haben, dass Anfragen nicht beantwortet werden, weil er vorher seine Präsentation in trockenen Tüchern haben möchte.

Wenn es unter den gegebenen Bedingungen zu einem Austausch kommen soll, müsste man womöglich versuchen, hier eine "Brücke" zu bauen, über die beide Seiten gehen können.
Wenn seine Forschungen / Erfindungen einen substanziellen Kern haben - was ich für wahrscheinlich halte - könnte sich das lohnen.

Eine Idee, die mir in dem Zusammenhang kommen würde, läge darin, ein Open Source-Projekt daraus zu machen (während man ihm das Recht zur Lizenzvergabe einräumt, sobald es um kommerzielle Anwendungen / Produktion geht).
Dann könnte die Vielzahl der Interessierten als aktive Unterstützer tätig werden und dort weiterhelfen, wo er Schwierigkeiten hat (die er bisher nicht öffentlich zugeben möchte): er würde die Anleitung zur technischen Umsetzung geben und die Beteiligten haben die Gelegenheit, bei der Umsetzung die Wirkungsmechanismen zu verstehen.
So könnte man zu einer win-win-Situation kommen und dabei gegenseitiges Misstrauen vermeiden.

Mir erscheint Keshe übrigens insofern interessant, als er an die Forschungen des Viktor Schaubergers, aber natürlich auch Teslas vor einem dreiviertel Jahrhundert erinnert.

soweit meine Einschätzungen an dieser Stelle

Gruß
GW
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Aw: Ankündigung der Keshe Foundation 3 Jahre 8 Monate her #929

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Letzte Änderung: 3 Jahre 8 Monate her von Uatu.
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